Die Anmeldung auf Airbnb ist kostenlos. Geld verdient Airbnb über Servicegebühren pro Buchung. Wie hoch sie sind, hängt vom Gebührenmodell ab. Dazu kommen Kosten, die mit der Plattform nichts zu tun haben, aber in jede Rechnung gehören.
Die zwei Gebührenmodelle
- Geteilte Gebühr: Der Gastgeber zahlt rund 3 % der Buchungssumme, der Gast zusätzlich eine Servicegebühr, die auf seinen Preis aufgeschlagen wird.
- Gastgeber-Gebühr: Der Gastgeber zahlt rund 15 %, der Gast zahlt keine Servicegebühr. Dieses Modell gilt für viele professionelle Gastgeber mit Software-Anbindung.
Die genauen Sätze legt Airbnb fest und ändert sie gelegentlich. Prüfen Sie in Ihrem Konto unter den Zahlungseinstellungen, welches Modell für Sie gilt.
Welches Modell besser ist
Bei der Gastgeber-Gebühr sieht der Gast einen Endpreis ohne Aufschlag. Das wirkt in der Suche günstiger. Sie müssen Ihren Preis aber so ansetzen, dass die 15 % gedeckt sind. Unterm Strich ist der Unterschied für den Gast oft klein, für Ihre Preisgestaltung aber wichtig.
Kosten außerhalb von Airbnb
- Reinigung und Wäsche, gedeckt durch die Reinigungsgebühr
- Nebenkosten, Strom, WLAN, Verbrauchsmaterial
- Versicherung (AirCover ersetzt keine eigene Versicherung)
- Steuern: Einkommensteuer und gegebenenfalls Umsatzsteuer mit 7 %
- Kurbeitrag oder Gästebeitrag, den Sie abführen müssen
- Ihre Zeit oder eine Verwaltung
Rechenbeispiel pro Buchung
| Posten | Betrag |
|---|---|
| 3 Nächte × 100 € | 300 € |
| Reinigungsgebühr | 70 € |
| Gastgeber-Gebühr 15 % auf 370 € | −55,50 € |
| Endreinigung und Wäsche | −70 € |
| Netto vor Nebenkosten und Steuern | 244,50 € |
Airbnb meldet an das Finanzamt
Seit 2023 melden Plattformen wie Airbnb und Booking.com die Einnahmen ihrer Anbieter an die Steuerbehörden. Wer vermietet, sollte die Einnahmen also vollständig erklären.
Weiterlesen
Häufige Fragen
Was kostet es, auf Airbnb zu vermieten?
Die Anmeldung ist kostenlos. Pro Buchung zahlen Gastgeber je nach Modell rund 3 % (geteilte Gebühr, der Gast zahlt zusätzlich) oder rund 15 % (Gastgeber-Gebühr, der Gast zahlt nichts extra).
Welche Kosten habe ich als Airbnb-Gastgeber außer den Gebühren?
Reinigung, Wäsche, Nebenkosten, WLAN, Verbrauchsmaterial, Versicherung, Steuern und gegebenenfalls Kurbeitrag sowie Ihre Zeit oder eine Verwaltung.
Meldet Airbnb meine Einnahmen an das Finanzamt?
Ja. Seit 2023 sind Plattformen verpflichtet, Einnahmen ihrer Anbieter an die Steuerbehörden zu melden.
Muss ich auf Airbnb-Einnahmen Steuern zahlen?
Ja, Einkommensteuer und bei kurzfristiger Vermietung grundsätzlich Umsatzsteuer mit 7 %, außer Sie sind Kleinunternehmer.
Ersetzt AirCover eine Versicherung?
Nein. AirCover ist ein Schutzprogramm mit eigenen Bedingungen. Eine eigene Gebäude-, Hausrat- und Haftpflichtversicherung, die die Vermietung abdeckt, bleibt nötig.
