Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an, was Sie dafür bekommen, und ob am Ende netto mehr für Sie übrig bleibt. Dieser Artikel macht die Kostenmodelle transparent, zeigt, worauf Sie achten müssen, und hilft Ihnen einzuschätzen, wann sich eine Verwaltung wirklich rechnet.

Die gängigen Abrechnungsmodelle

1. Provision auf die Buchungseinnahmen (am häufigsten). Die Verwaltung erhält einen prozentualen Anteil der erzielten Umsätze. Marktüblich sind je nach Leistungsumfang etwa 10 bis 30 Prozent. Der Vorteil für Sie: Die Kosten steigen und fallen mit Ihren Einnahmen, der Verwalter verdient nur, wenn Sie verdienen.

2. Monatliche Pauschale / Abo. Ein fester Betrag pro Monat, oft je nach Funktionsumfang. Kann bei sehr gut ausgelasteten Objekten günstiger sein, ist aber weniger erfolgsabhängig.

3. Festpreis pro Buchung oder pro Reinigung. Einzelne Leistungen werden separat berechnet. Flexibel, aber unübersichtlich, Sie sollten genau durchrechnen.

Was in der Provision enthalten sein sollte

Ein Prozentsatz allein sagt wenig. Entscheidend ist der Leistungsumfang. Eine seriöse Full-Service-Verwaltung deckt damit in der Regel ab:

  • Erstellung und Pflege des Inserats inkl. professioneller Fotografie
  • dynamische Preisgestaltung
  • Listing und Synchronisation über mehrere Portale
  • 24/7-Gästekommunikation
  • Koordination von Reinigung und Wäsche
  • Instandhaltung und Ansprechpartner vor Ort
  • monatliches Reporting und Abrechnung

Fragen Sie konkret nach, was im Preis steckt, und was nicht.

Vorsicht bei versteckten Kosten

Die Prozentzahl im Angebot ist nicht immer die ganze Wahrheit. Achten Sie auf:

  • Setup-/Onboarding-Gebühren zu Beginn
  • Reinigungs-Aufschläge, die zusätzlich berechnet werden
  • lange Bindefristen oder Kündigungsklauseln
  • Extra-Gebühren für Fotografie, Wäsche oder Instandhaltung

Ein günstiger Prozentsatz mit vielen Zusatzkosten kann am Ende teurer sein als ein höherer All-inclusive-Preis.

Die richtige Frage: nicht „wie viel Prozent", sondern „wie viel netto"

Verwaltung kostet Geld, aber Selbstvermietung kostet auch etwas: Ihre Zeit, verschenkten Umsatz durch statische Preise, leere Wochen durch schlechte Sichtbarkeit, Stress bei Gästeproblemen. Die entscheidende Rechnung ist daher: Was bleibt Ihnen netto übrig, mit Verwaltung gegenüber ohne?

„Die Provision ist nicht der Preis. Der Preis ist die Differenz zwischen netto mit und netto ohne Verwaltung."

Eine gute Verwaltung steigert die Einnahmen oft so deutlich (durch bessere Preise, höhere Auslastung und mehr Direktbuchungen), dass Ihr Nettoertrag trotz Provision höher ist als bei Selbstvermietung, bei null eigenem Aufwand. Was Ihr Objekt realistisch einbringen kann, lesen Sie unter Wie viel kann meine Ferienwohnung an der Nordsee verdienen?

Das Modell von RockSTR

RockSTR arbeitet mit einem transparenten 80/20-Modell: Sie behalten 80 Prozent Ihres Umsatzes, die restlichen 20 Prozent decken den kompletten Full-Service ab, Pricing, Multi-Channel-Listing, 24/7-Gästebetreuung, Reinigung über die eigene Reinigungsfirma, Instandhaltung über den festen Hausmeister-Pool und das monatliche Reporting. Keine Plattform aus der Ferne, sondern eigene Teams an der Nordsee. Mehr dazu auf der Seite So funktioniert die Vermittlung.

Häufige Fragen

Wie viel Provision ist üblich?

Je nach Leistungsumfang etwa 10 bis 30 Prozent der Buchungseinnahmen. Full-Service liegt tendenziell höher als reine Teil-Leistungen.

Lohnt sich eine Verwaltung finanziell?

Häufig ja: Bessere Preise, höhere Auslastung und mehr Direktbuchungen können den Nettoertrag trotz Provision steigern, bei null eigenem Aufwand. Entscheidend ist der Netto-Vergleich.

Welche versteckten Kosten gibt es?

Mögliche Setup-Gebühren, Reinigungs-Aufschläge, Bindefristen oder Extra-Gebühren. Lassen Sie sich den vollständigen Leistungsumfang schriftlich geben.