Der häufigste und teuerste Fehler bei der Ferienvermietung ist ein fester Preis das ganze Jahr über. Wer so kalkuliert, verschenkt in der Hochsaison Geld und steht in der Nebensaison leer. Die Lösung heißt Dynamic Pricing, dynamische, nachfrageabhängige Preise. Hier erfahren Sie, wie es funktioniert und warum es einer der stärksten Ertragshebel überhaupt ist.
Was ist Dynamic Pricing?
Dynamic Pricing bedeutet: Der Übernachtungspreis passt sich laufend an Angebot und Nachfrage an, ähnlich wie bei Hotels und Flügen. Statt eines starren Preises zahlt der Gast in gefragten Zeiten mehr, in schwächeren Zeiten weniger. Ziel ist nicht der höchste Preis, sondern der höchste Gesamtumsatz aus Preis und Auslastung.
Warum ein fester Preis Geld kostet
Mit nur einem Preis passiert zweierlei: In der Hauptsaison, wenn die Nachfrage hoch ist, hätten Gäste deutlich mehr bezahlt, dieses Geld verschenken Sie. In der Nebensaison ist der Preis zu hoch für die geringe Nachfrage, die Wohnung bleibt leer, obwohl ein niedrigerer Preis sie gefüllt hätte. Beides zusammen kostet über ein Jahr erhebliche Summen.
„Ziel ist nicht der höchste Preis, sondern der höchste Gesamtumsatz aus Preis und Auslastung."
Die Faktoren, die in einen guten Preis einfließen
Professionelles Pricing berücksichtigt unter anderem:
- Saison: Haupt-, Neben- und Zwischensaison an der Nordsee
- Ferien und Feiertage: Schulferien der Quellmärkte, Brückentage, lange Wochenenden
- Wochentag: Wochenenden und bestimmte An-/Abreisetage sind gefragter
- Vorlaufzeit: Last-Minute vs. Frühbucher unterschiedlich bepreisen
- lokale Events: Veranstaltungen, die zusätzliche Nachfrage erzeugen
- Wettbewerb: was vergleichbare Objekte in der Region gerade verlangen
- eigene Auslastung: freie Tage gezielt füllen, statt sie leer zu lassen
Mindestaufenthalte und Lückenfüllen
Gutes Pricing ist mehr als nur der Nächtenpreis. Auch Mindestaufenthalte gehören dazu: In der Hauptsaison sichern sie ertragreiche längere Buchungen, in Randzeiten verhindert ihre Lockerung teure Leerstände zwischen zwei Buchungen. So werden auch kurze Lücken im Kalender gefüllt.
Warum man das nicht „nebenbei" macht
Theoretisch können Sie all das von Hand pflegen, praktisch bedeutet es, täglich Markt, Wettbewerb und Kalender zu beobachten und die Preise über mehrere Portale synchron anzupassen. Das ist ein Vollzeit-Thema. Deshalb arbeiten professionelle Verwaltungen mit datenbasierten Pricing-Systemen und einer eigenen Pricing-Abteilung.
Genau das ist bei RockSTR der Fall: Eine eigene Pricing-Abteilung passt die Preise tagesaktuell an, sodass Eigentümer den Mehrertrag bekommen, ohne selbst eingreifen zu müssen. Wie stark Pricing den Gesamtertrag beeinflusst, lesen Sie unter Wie viel kann meine Ferienwohnung verdienen? und auf der Seite So funktioniert die Vermittlung.
Häufige Fragen
Bedeutet Dynamic Pricing einfach höhere Preise?
Nein. Ziel ist der höchste Gesamtumsatz aus Preis und Auslastung. In schwächeren Zeiten können die Preise auch sinken, um Leerstand zu vermeiden.
Kann ich Dynamic Pricing selbst machen?
Grundsätzlich ja, aber es bedeutet tägliche Marktbeobachtung und Preispflege über mehrere Portale. Die meisten Profis nutzen dafür datenbasierte Systeme.
Wie viel bringt dynamisches Pricing?
Das hängt vom Objekt ab, ist aber einer der stärksten Ertragshebel, gerade in saisonalen Märkten wie der Nordsee.
